Business News

Business News Schlagzeilen

PSD Bank ist neuer Namensgeber des Düsseldorfer Dome

15/07/2021

Mattfeldt & Sänger kooperiert mit Bestvent

15/07/2021

And&, VisitFlanders und Technopolis stellen neue Hybrid-Plattform vor

09/07/2021

Kern & Stelly übernimmt UC-Geschäftsbereich der eLink Distribution AG

07/07/2021

Musikmanagement-Studium an der HAM Ismaning möglich

05/07/2021

Publitec und NicLen gründen Service-Werkstatt für alle Gewerke der Veranstaltungstechnik

30/06/2021

Velodyne mit neuem Internetauftritt

24/06/2021

Magnid eröffnet virtuellen Showroom

16/06/2021

Vilocx-Messeplattform startet Programm 2021

15/06/2021

Konferenz- und Forenprogramm der PCIM Europe Digital Days 2021 on demand verfügbar

15/06/2021

Arri erwirbt Postproduktion und Filmvertrieb zurück von Seal-Gruppe

15/06/2021

2. Prolight + Sound BIZlounge ab sofort verfügbar

14/06/2021

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert politischen Stillstand

12/06/2021

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft geht auf Distanz zum FAMAB

11/06/2021

Geht's noch? Wirtschaftsverband FAMAB heißt jetzt fwd:

11/06/2021

OCA Alliance previews AES70-2021

11/06/2021

Corona: Statement IVW zur Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 30.09.2021

09/06/2021

Corona: Statement IVW zu den Sonderfonds Kultur

08/06/2021

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a success

07/06/2021

Gesetzliche Unfallversicherung VBG bietet gestreckte Beitragserhebung

07/06/2021

LightingEurope calls on the EU to maintain the level of ambition set by MEP Schaldemose’s draft DSA report

02/06/2021

Corona: Schleswig Holstein öffnet laut Studie zuerst

02/06/2021

Kern & Stelly wird offizieller Shure-Vertriebspartner

01/06/2021

FAMA schließt sich Forum Veranstaltungswirtschaft an

01/06/2021

Locations Messe startet neue Plattform für Veranstaltungsplaner*innen

31/05/2021

PSD Bank ist neuer Namensgeber des Düsseldorfer Dome

PSD Bank ist neuer Namensgeber des Düsseldorfer Dome

Der Dome in Düsseldorf hat einen neuen Namensgeber erhalten und heißt künftig PSD Bank Dome. Die regionale Direktbank mit Sitz in Düsseldorf und D.Live haben sich auf eine langfristige Partnerschaft verständigt.

 

Die Umbenennung der Indoor-Arena für maximal 15.151 Personen erfolgte zum 1. Juli 2021. Der vorherige Vertrag über das Namensrecht des Dome mit ISS Facility Services war zum 30. Juni 2021 ausgelaufen.

 

Das Namensrecht für den Dome umfasst neben dem Branding im und am Gebäude weitere Werbeflächen und auch eine Sichtbarkeit in den anderen Venues von D.Live. Zusätzlich beinhaltet die Kooperation auch die Partnerschaft mit der Sportstadt Düsseldorf und dem von der Sportstadt geförderten Athletenteam. Darüber hinaus ist die PSD Bank bereits seit 2014 Premium Partner des Ankermieters Düsseldorfer EG und wird es auch bis mindestens 2026 bleiben.

 

(Foto: D-Live/Michael Bergmann, mitchbergs.com)

 

www.d-live.de

 

Mattfeldt & Sänger kooperiert mit Bestvent

Mattfeldt & Sänger kooperiert mit Bestvent

Der Allgäuer Messeveranstalter Mattfeldt & Sänger lagert künftig seine technischen Abwicklungsaufgaben in Bezug auf Messebau an die Bestvent FS GmbH aus. Zugleich hat die Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG 25,1% der Anteile der Bestvent FS GmbH erworben.

 

Mit diesem Schritt möchte Mattfeldt & Sänger von einer schlankeren Organisationsstruktur profitieren und den Fokus verstärkt auf die Organisation und Vermarktung von Messen sowie die Kundenakquise legen.

 

„Bereits in diesem Herbst planen wir mit einem Neustart mit über vierzig Messen. Im Jahr 2022 werden wir mehr als achtzig Messen durchführen“, sagt Tobias Neubauer, Vorstand des Messeveranstalters. „Diese Aufgabe bewältigen wir, indem wir uns auf unser Kerngeschäft fokussieren, nämlich die Organisation und Vermarktung von regionalen Messen.“

 

„Mit diesem Projekt führen wir eine Zusammenarbeit weiter, die bereits seit vier Jahren erfolgreich läuft“, ergänzt Tobias Geiß, Geschäftsführer der Bestvent FS GmbH mit Sitz in Immenstadt. Bestvent bietet unterschiedlichste Dienstleistungen im Bereich Veranstaltungstechnik und Messebau an.

 

(Foto: Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG)

 

www.mattfeldt-saenger.de

 

And&, VisitFlanders und Technopolis stellen neue Hybrid-Plattform vor

Eine digitale Plattform mit dem Namen „Hybr“, die in Leuven, Flandern (Belgien), entwickelt wurde, soll in der Post-COVID-Ära zum Standard für hybride Konferenzen, Kongresse und Networking-Events eingesetzt werden.

 

Im Mittelpunkt des neuen Tools, das im Rahmen des Innovationsfestivals And& erstmals genutzt und gemeinsam mit VisitFlanders und dem Wissenschafts- und Technologie-Zentrum Technopolis entwickelt wurde, soll das Live-Erlebnis und die On- und Offline-Vernetzung der Besucher stehen. Die Vision, dass hybride Veranstaltungen, die sowohl physisch als auch digital stattfinden, die Zukunft sind, wird von And&, VisitFlanders und Technopolis geteilt.

 

Viele aktuell genutzte Plattformen setzen ihren Fokus auf digitale Angebote und werden oft als vorübergehende kurzfristige Lösung für die aktuelle Situation angesehen. Sie konzentrieren sich auf das passive Rezipieren von Präsentationen, bieten jedoch nicht die Möglichkeit, sich mit anderen Besuchern aktiv zu vernetzen. Mit Hilfe der Digitalagentur ArtCore Society hat And& deshalb eine neue langfristige Lösung entwickelt, die das Leben nach COVID und damit auch physische Veranstaltungen berücksichtigt.

 

Die Macher entwickelten ihr eigenes „All-in-One“-System und ließen sich von der Welt des Online-Gamings und sozialen Medien inspirieren. Dieser Ansatz soll das „Sich Vernetzen“ in den Mittelpunkt der Plattform stellen und ein digitales Gleichgewicht zwischen dem Netzwerkerlebnis und der Erfahrung von physischen Treffen schaffen.

 

„Der Hauptunterschied zu den bisher bestehenden Plattformen besteht darin, dass physisch und digital miteinander verwoben sind. Das bringt eine völlig neue Erfahrung in die Veranstaltung. Die Plattform selbst erinnert an TED Talks, Clubhouse, Teams und LinkedIn, aber mit einer eigenen Interpretation und alles an einem einzigen Ort vereint“, sagt Pieter Goiris, Intendant des And&-Festivals. „Wir wollten eine Art soziales Medium für die Besucher schaffen, damit sie sich online und offline miteinander verbinden können. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Online-Diskussionen öffentlich auf der Plattform zu teilen - und damit zu einem Bestandteil des Veranstaltungsprogramms selbst zu machen. Das, so glauben wir, ist die Zukunft jedes Networking-Events.“

 

And& in Leuven war der Grundstein für die Entwicklung der neuen Plattform. Nachdem das Festival im letzten Jahr wegen der Pandemie verschoben werden musste, suchten die Organisatoren nach einer neuartigen Lösung, damit die Veranstaltung unter allen Umständen stattfinden konnte. VisitFlanders und Technopolis waren vom neuen Ansatz angetan und sahen in der Plattform Wachstumspotenzial. Sie wollen auch anderen Kongressen und Veranstaltungen die Möglichkeit geben, die Plattform für ihre eigenen Bedürfnisse zu nutzen.

 

„Flandern ist schon seit Jahren eine der führenden Regionen im Konferenz- und Veranstaltungssektor. Die vielen branchenspezifischen Messen, Kongresse und Sportveranstaltungen locken jedes Jahr hunderttausende Besucher aus aller Welt in unsere Region“, so Peter De Wilde, CEO von VisitFlanders. „Es mag seltsam klingen, aber die Gesundheitskrise ist nicht nur eine absolute Herausforderung für die Kongress- und Veranstaltungsbranche, sondern auch eine Gelegenheit für ihre digitale Transformation. Mit der Entwicklung einer hochmodernen digitalen Plattform kann Flandern seinen Ruf als Global Player für Kongresse und Events auch nach COVID aufrechterhalten. So können wir unsere Rolle im Bereich der hybriden Veranstaltungen stärken und zur Nachhaltigkeit des Sektors beitragen. Und nicht zuletzt wollen wir diese Plattform, die wir gemeinsam mit Technopolis und And& entwickelt haben, auch Verbänden und Kongressveranstaltern budgetfreundlich anbieten.“

 

www.andleuven.com

www.meetinflanders.com

www.technopolis.be

 

Kern & Stelly übernimmt UC-Geschäftsbereich der eLink Distribution AG

Kern & Stelly übernimmt UC-Geschäftsbereich der eLink Distribution AG

Der Hamburger AV-Distributor Kern & Stelly hat den Bereich Unified Communications der Hamburger eLink Distribution AG übernommen. Der Geschäftsbereich ist vollständig in die Kern & Stelly Medientechnik GmbH übergegangen.

 

Zusammen mit 29 eLink-Mitarbeitern und ca. zwanzig Herstellern möchte Kern & Stelly damit seine Kompetenz im UC- und UC&C-Bereich ausbauen. Die Gründer und Vorstände von eLink, Roman Klinke und Daniel Ebeling, leiten bei Kern & Stelly den UC-Geschäftsbereich. Die eLink Distribution AG bleibt bestehen und führt das Mobility-Segment unter der Leitung von Christian Hauenschild fort.

 

Die Hamburger eLink Distribution AG ist ein Distributor für audiovisuelle Kommunikations- und Netzwerk-Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zudem fungiert sie als Distributor sowie gleichzeitig als Master Agent für Zoom Video Communications, Inc. Beide Vertriebsmodelle werden ebenfalls von Kern & Stelly übernommen.

 

Auch von eLink geführte Hersteller wie Poly, Lifesize, DTEN und Yealink setzen die Zusammenarbeit mit Distributionsverträgen bei Kern & Stelly fort. Fachhändler erhalten das gesamte UC-Sortiment ab sofort bei Kern & Stelly Medientechnik.

 

(Foto: Kern & Stelly/eLink Distribution AG)

 

www.kern-stelly.de

www.elink-distribution.com

 

Musikmanagement-Studium an der HAM Ismaning möglich

Die Hochschule für angewandtes Management (HAM) bietet am Standort in Ismaning bei München zum Wintersemester 2021/2022 erstmals den betriebswirtschaftlichen Bachelor-Studiengang Musikmanagement an.

 

Das Studium kombiniert eine akademische Ausbildung mit dem Erwerb von Kompetenzen in der Musikbranche, um nach erfolgreich bestandenem Abschluss bei einem Plattenlabel einzusteigen, in einem Künstlermanagement zu arbeiten, Songs im Web zu vermarkten, Live-Veranstaltungen zu konzipieren oder Konzerte abwickeln zu können. Das Studium zeichnet sich durch einen starken Praxisbezug mit Dozenten aus der Musikbranche sowie durch ein flexibles Studienkonzept aus, das semi-virtuell strukturiert ist.

 

Themen des Studiums sind unter anderem der Aufbau von Künstlern, Künstlermanagement, digitales Musikmarketing, Live-Veranstaltungen, rechtliche Besonderheiten in der Musikbranche und neue Wege in der Künstlervermarktung. Studienstart ist am 15. September 2021, Anmeldungen sind bis zum 10. September 2021 möglich.

 

Neben der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife (Fachabitur) ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Studium ohne Abitur möglich, beispielsweise mit einer abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung kombiniert mit einer dreijährigen fachbezogenen Berufserfahrung. Das flexible Studienkonzept, das auch berufsbegleitend oder als duales Studium absolviert werden kann, ermöglicht so auch eine parallele Beschäftigung in der Musikbranche.

 

Flankiert wird die Einführung des Studienangebotes durch eine Social-Media-Kampagne, in der Künstler und Musikmanager in Instagram-Live-Talks, Videos und Podcasts über ihre Erfahrungen in der Musikbranche berichten.

 

www.fham.de

 

Publitec und NicLen gründen Service-Werkstatt für alle Gewerke der Veranstaltungstechnik

TecAid heißt die jüngste Unternehmung der Veranstaltungstechnik-Spezialisten NicLen und Publitec. Das neu gegründete zertifizierte Service-Center bietet der Branche Wartung und Reparatur ihrer professionellen Video-, Audio- und Lichttechnik an - herstellerunabhängig und, wenn nötig, bis auf Bauteilebene.

 

„Mit dem Zusammenzug mit NicLen war es uns wichtig, einen Reparatur- und Wartungsservice anbieten zu können, welcher alle Gewerke umfasst“, erläutert Publitec-Geschäftsführer Jens Richter. „Dies können wir nun, nachdem unsere kompletten Infrastrukturen zusammengelegt wurden, gewährleisten.“

 

Geleitet wird TecAid vom bisherigen Chef der Publitec-Werkstatt, Henning Rehm. Professionelle Eventtechnik kann ab sofort zur Wartung oder Reparatur gebracht oder eingeschickt werden. Alle Informationen dazu finden sich auf der Website www.tecaid.tv.

 

www.publitec.tv

www.niclen.de

 

Velodyne mit neuem Internetauftritt

Velodyne Acoustics hat seine Firmenwebsite relauncht. Der neue Internetauftritt präsentiert die Produkte des Unternehmens, das seit mehr als vierzig Jahren Subwoofer entwirft, in neuem, modernisiertem Design.

 

Besucher der Website erhalten zudem weiterführende Informationen zu Unternehmenshistorie und Service. Zum Start ist www.velodyneacoustics.com auf Deutsch und Englisch verfügbar, weitere Sprachen sollen folgen.

 

www.velodyneacoustics.com

 

Magnid eröffnet virtuellen Showroom

Magnid eröffnet virtuellen Showroom

Mit dem Kick-off Event „Hybrid Showcase. Lead the New Normal“ hat die Agentur Proske Ziele und Möglichkeiten für eine wirkungsvolle und zeitgemäße Nutzung von hybrid durchgeführten Events vorgestellt. Für die Realisierung kam die Eventplattform Magnid zum Einsatz, die auf der Proske-Entwicklung Virtual Venue basiert.

 

Zu den Highlights der Veranstaltung zählte die Eröffnung des ersten Showrooms von Magnid, der jetzt für Führungen durch das virtuelle „Gebäude“ zur Verfügung steht. Die Visite beginnt am CO2-Tracker vor dem Gebäude, der eine Möglichkeit zur CO2-Berechnung und zum Vergleich mit realen Events schafft. Im Gebäude selbst gibt es auf zwei Etagen verschiedene Räume und Szenen, in denen Keynotes und Präsentationen rund um die Thematik Digital- und Hybrid-Events abrufbar sind. So steht beispielsweise in einem Raum der oberen Etage die Präsentation „Digital Revolution“ von Patric Weiler, Commercial Director bei Magnid, zur Verfügung, die er aus seinem Whitepaper über die Anforderungen von Eventplattformen abgeleitet hat.

 

(Foto: Magnid)

 

www.magnid.com

https://proske-hybrid.live.virtualvenue.com/

 

Vilocx-Messeplattform startet Programm 2021

Vilocx-Messeplattform startet Programm 2021

Am 1. Juni 2021 eröffnete die virtuelle 365-Tage-Messeplattform Vilocx mit einem informativen Auftaktprogramm. In 20-minütigen Vorträgen beschäftigten sich Keynotes mit der Zukunft von Kongressen und Events. Anschließend konnten die Besucher mittels der plattformintegrierten Videokonferenzlösung Fragen stellen und sich in der Community in 1:1-Gesprächen oder in Gruppen austauschen.

 

Vilocx ist eine Plattform, die als digitaler Marktplatz für gemeinsame Treffen und direkten Austausch mit 3D-Echtzeiterlebnis konzipiert und für das „New Normal“ ins Leben gerufen wurde. Neben der Dauerausstellung von Unternehmen der Tagungs- und Eventindustrie finden monatlich kurze virtuelle Meetups für Eventprofis rund um Eventplanung, Dienstleistungen und Locations statt.

 

Die Live-Experiences der Locations-Präsenzmessen und weiterer Events werden als hybrider Part digital präsentiert. Daneben werden virtuelle Eventrechts-Tage, SustainableEventDays, DigitalDays, Locations-Neueröffnungen, Live-Websessions von Ausstellern über aktuelle Themen sowie Paneldiskussionen und Workshops mit Experten kompakt präsentiert.

 

Im Rahmen der Locations Live & In Motion Tour erhalten Besucher die Gelegenheit, verschiedene Destinationen und Locations live im Stream zu erleben. An den speziellen MICE-Days stellen Convention Bureaus in kurzen Slots bestimmte Regionen vor. Die Plattform bietet zudem die Möglichkeit, Event-Slots zu buchen und Gäste virtuell zu empfangen.

 

Am 16. Juni 2021 startet das Vilocx-Programm 2021 um 11:00 Uhr mit dem ersten DigitalDay-Beitrag live von der Mainstage auf Vilocx. Am 17. Juni geht es mit dem Eventrechts-Tag weiter. Die Registrierung und Nutzung der Plattform ist für Veranstaltungsplaner kostenlos. Der Zugang und weitere Infos zum Programm erfolgen über die Vilocx-Website.

 

(Foto: Martin Stegmann/Vilocx)

 

www.vilocx.com

 

Konferenz- und Forenprogramm der PCIM Europe Digital Days 2021 on demand verfügbar

Konferenz- und Forenprogramm der PCIM Europe Digital Days 2021 on demand verfügbar

Vom 3. bis 7. Mai 2021 präsentierten über 300 Referenten während der PCIM Europe Digital Days die neuesten Entwicklungen der Leistungselektronik. Das Programm steht Teilnehmern noch bis zum 31. August 2021 zur Verfügung. Tickets zur Mediathek können für 99 Euro online erworben werden.

 

Die zweite digitale Ausgabe der PCIM Europe Fachmesse und Konferenz widmete sich an fünf Veranstaltungstagen den Trends der Leistungselektronik. Alle Konferenzpräsentationen sowie die Beiträge des Fach- sowie des E-Mobility-Forums sind on demand auf der Eventplattform verfügbar.

 

Mit diesem Angebot richtet sich der Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH an Entwickler, Designer, Ingenieure, Einkäufer, Wissenschaftler und Entscheidungsträger der Branche, die nicht live dabei sein konnten, und deckt den Bedarf an Zugang zu neuen Forschungsergebnissen und Entwicklungen.

 

Das Weiterbildungsangebot umfasst über 300 Präsentationen, darunter eine Keynote zum Thema „Next-Generation SiC/GaN Three-Phase Variable-Speed Drive Inverter Concepts“ von Johann Walter Kolar (ETH Zürich) sowie Beiträge und Forumspräsentationen der Sponsoren der PCIM Europe Digital Days: Infineon, Wolfspeed, Nexperia und Mitsubishi Electric.

 

Neben den Präsentationen stehen Interessierten Unternehmensprofile, Produktprofile und Stellenanzeigen weiterhin zur Verfügung. Der Ticketkauf zur Mediathek ist einzeln oder als Kombinationsangebot inklusive des Tagungsbandes unter www.pcim-europe.de möglich.

 

www.pcim.de

www.mesago.de

www.messefrankfurt.com

 

Arri erwirbt Postproduktion und Filmvertrieb zurück von Seal-Gruppe

Arri erwirbt Postproduktion und Filmvertrieb zurück von Seal-Gruppe

Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung der Arri-Gruppe wurden das Postproduktionsgeschäft und der Filmvertrieb von Arri Media ausgegliedert und an die Seal-Gruppe/Seal 1819 GmbH verkauft.

 

In gegenseitigem Einvernehmen wurde sich darauf verständigt, dass Arri diese Aktivitäten mit sofortiger Wirkung wieder übernimmt und als eigenständige Tochtergesellschaft weiterführt. Denn sowohl für Arri als auch für die Seal-Gruppe sei deutlich geworden, dass der eingeschlagene Weg nicht der bestmögliche gewesen sei.

 

Alle Postproduktions- und Filmvertriebsaktivitäten firmieren fortan unter der Media Services GmbH, einer Tochter der Arri Media GmbH. Firmensitz bleibt die Türkenstraße 89 in 80799 München. Die Geschäftsführung übernehmen Markus Zeiler und Josef Reidinger. Franz Kraus begleitet als ehemaliger Arri-Vorstand und langjähriger Geschäftsführer der Arri Media GmbH aktiv die weitere Entwicklung der Media Services GmbH.

 

Das Geschäft wird nahtlos mit den bestehenden Kompetenzteams weitergeführt. Alle bereits vereinbarten oder besprochenen Leistungen sollen in vollem Umfang erbracht werden.

 

(Foto: Arri Media)

 

www.arrimedia.de

 

2. Prolight + Sound BIZlounge ab sofort verfügbar

2. Prolight + Sound BIZlounge ab sofort verfügbar

Wie bereitet sich die Entertainment-Technology-Branche auf die allmähliche Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs vor? Welche Trends und Herausforderungen prägen insbesondere den Theaterbetrieb? Und wie verändert das steigende Bewusstsein für Nachhaltigkeit die Eventwirtschaft? Diese und weitere Fragen beantworten Experten in der zweiten Prolight + Sound BIZLounge.

 

In prominent besetzten Panels diskutieren Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Veranstaltungsstätten die aktuell drängendsten Themen der Branche. Bekannte Marken stellen in Video-Präsentationen ihre neuen Lösungen vor. Zudem enthüllt die Messe Frankfurt ihre Planungen zum „Green Event Space Contest“ auf der kommenden Prolight + Sound. Das dreistündige, komplett englischsprachige Informationsformat ist ab sofort kostenfrei unter www.prolight-sound.com/bizlounge abrufbar.

 

Partner der zweiten BIZLounge sind die Unternehmen Adam Hall, Artthea, Computerworks, ETC, HOF, KS Audio, Misto Art, Robe und SGM, zudem die Branchenverbände VPLT und EVVC, die Oper Frankfurt sowie das Event-Unternehmen L&S GmbH.

 

Im „Green Event Space Contest“ sind Planer, Architekten, Messebauer und Studierende aufgerufen, ein detailliertes Konzept für eine multifunktionale Messepräsentation mit integriertem Bühnenareal einzureichen. Einzige Bedingung: Das Konzept muss das gesellschaftliche und politische Ziel zu mehr nachhaltigem Handeln aufgreifen. Der Fokus liegt auf flexibler Nutzbarkeit, innovativen Ansätzen und effektiven, gegebenenfalls interaktiven Präsentationsmöglichkeiten. Die Messe Frankfurt will das beste Konzept auf der Prolight + Sound 2022 öffentlichkeitswirksam in die Realität umsetzen und übernimmt dabei sämtliche Kosten. Partner bei der Umsetzung ist die L&S GmbH. Bis 1. Oktober 2021 können kreative Köpfe ihre Ideen per E-Mail an anja.kind@messefrankfurt.com einreichen.

 

Die BIZLounge zeigt einen detaillierten Überblick über den neuen Wettbewerb. Im anschließenden Round Table diskutieren Mira Wölfel (Director Prolight + Sound), Timo Feuerbach (Geschäftsführer EVVC) und Tobias Berghaus (Geschäftsführer L&S) über den Einfluss des „Green Event“-Gedankens auf die Branche. So gibt es Antworten auf die Fragen, ob das Commitment für mehr Nachhaltigkeit auch zu Wettbewerbsvorteilen führt - und ob ein ressourcenschonendes Event sogar das Budget entlasten kann.

 

Ein weiterer wichtiger Themenbereich der BIZLounge sind technische Innovationen rund um Theaterlicht. Die Umstellung von Halogenleuchten auf LED ist in vollem Gange und wird die Branche auch weiterhin beschäftigen - mit allen künstlerischen Herausforderungen bezüglich des Lichtspektrums. Ein entscheidender Faktor für mehr Effizienz im Theaterbetrieb ist die Standardisierung von Datenformaten - mehr „Plug and Play“ heißt hier die Devise. Herbert Bernstädt, Specialist Lighting Technology der Adam Hall GmbH, stellt das Format GDTF als vielversprechenden Ansatz vor. In seinem Vortrag auf der BIZLounge gibt er darüber hinaus einen Einblick in Fernüberwachung und dezentralisierte Produktionen, die den Reise- und Personalaufwand im Theaterbetrieb wesentlich verringern und sowohl natürliche als auch finanzielle Ressourcen schonen können.

 

Bernstädt ist zudem Teil des anschließenden Round Tables zum Thema Theatertechnik, gemeinsam mit Randell Greenlee (Politik und Internationales, VPLT) sowie Olaf Winter (Technischer Leiter, Oper Frankfurt). Ein Schwerpunktthema ist die Auswirkung des technologischen Fortschritts auf die Beschäftigungsstruktur in der Theaterbranche: So lässt sich ein Trend hin zu weniger, aber besser ausgebildetem Personal erkennen. Muskelkraft ist fortan weniger entscheidend als technisches Know-how und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden. Kann diese Entwicklung langfristig zu mehr Diversity in bühnentechnischen Gewerken führen? Der Expertentalk auf der BIZLounge liefert Einblicke hierzu.

 

In einem weiteren Round Table, zur aktuellen Situation der Unternehmen der Entertainment-Technology-Industrie, berichten die CEOs der Firmen Artthea (Michael Schwabe), HOF (Björn Heinzmann), KS Beschallungstechnik (Dieter Klein) und SGM (Michael Herweg) über ihre Krisenstrategien und die bevorstehende Nachfrage-Explosion am Veranstaltungsmarkt. Wie organisieren Betriebe ihre Personalplanung in einer Zeit ohne konkrete Roadmap für den vollständigen Restart? Welchen Einfluss hatte (und hat) die Pandemie auf Lieferketten und Preise? Werden Streaming-Events und On-Site-Events zukünftig parallel existieren?

 

Im Manufacturers’ Forum stellt die Prolight + Sound BIZLounge zukunftsweisende Lösungen der Entertainment-Technology-Industrie vor. In Video-Showcases geben Unternehmen Einblicke in ihre Innovationen und erläutern die Vorteile für Professionals im Eventtechnik-Bereich. Beiträge kommen von Computerworks („Data Tag tips and tricks“), ETC („Fan-free moving lights - SolaFram Studio“; „The Advanced Research Group of ETC“), HOF („The Flying Stage Project“), Misto Art („The Birth story of theater production planning software“) und Robe („Noise levels of LED moving lights - how to measure it and pros/cons of different cooling concepts“; „Additive vs. subtractive colour mixing in stage lighting - advantages and disadvantages of each and Robe lighting’s approaches to optimize them“).

 

Die nächste Prolight + Sound soll vom 26. bis 29. April 2022 stattfinden. Weitere internationale Veranstaltungen des Messebrand Prolight + Sound umfassen die Prolight + Sound NAMM Russia (16. bis 18. September 2021, Sokolniki Exhibition and Convention Centre, Moskau, Russland), die Prolight + Sound Guangzhou (25. bis 28. Februar 2022, China Import and Export Fair Complex, Guangzhou, China) und die Prolight + Sound Middle East (September 2022, Dubai International Convention and Exhibition Centre).

 

(Foto: Antonia Felka)

 

www.prolight-sound.com

www.messefrankfurt.com

 

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert politischen Stillstand

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert politischen Stillstand

In der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) waren sich die Verantwortlichen in einem Punkt einig: Eine Entscheidung zur Festlegung von bundeseinheitlichen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen und eine längst überfällige Öffnungsperspektive ist weder dringend noch notwendig. Damit haben alle Beteiligten deutlich gemacht, dass für sie die persönliche Begegnung von Menschen bei Veranstaltungen in der Reihe der Öffnungsschritte ganz am Ende steht. Diese Entwicklung sieht das Forum Veranstaltungswirtschaft - ein Zweckbündnis der maßgeblichen Branchenverbände BDKV, EVVC, VPLT, ISDV, Livekomm und FAMA - mit großer Sorge.

Der Beschluss transparenter Rahmenbedingungen für Großveranstaltungen wurde ein weiteres Mal vertagt. Dazu muss man wissen, dass bereits Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen als so genannte Großveranstaltung betrachtet werden. "Staatliches Handeln muss verhältnismäßig und für den Bürger nachvollziehbar sein", sagt Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). "Mangelt es an dieser Voraussetzung, handelt der Staat rechtswidrig und macht sich angreifbar".

Die Veranstalter haben angeboten, nur den drei Gs, also Geimpften, Getesteten und Genesenen den Besuch von Konzerten, Tagungen und sonstigen Events zu ermöglichen. "Damit würden Veranstaltungen sogar infektionssicherer als jedes Kaufhaus oder öffentliche Verkehrsmittel. Die Branche könnte damit dazu beitragen, dass sich Menschen testen lassen, die dazu ansonsten keine Veranlassung sehen", sagt Timo Feuerbach, Geschäftsführer des EVVC. Doch selbst zu diesem Angebot habe man bisher keinerlei Stellungnahme erhalten.

Die Veranstaltungswirtschaft fordert seit Monaten klare bundeseinheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen. Nur so wären Veranstaltungen endlich wieder möglich und planbar. Die Genehmigung könnte unter Berücksichtigung möglicher Gefährdungen und entsprechender Schutzmaßnahmen erfolgen. Damit wären die Voraussetzungen für die Durchführung von Veranstaltungen für alle Beteiligten nachvollziehbar und Veranstaltungen auch ohne Abstandsregeln durchführbar. Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat im Februar 2021 eine entsprechende Genehmigungsmatrix vorgestellt.

"Ministerpräsidenten und Bundesregierung haben leider in der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz entschieden, gar nichts zu entscheiden. Die Erarbeitung von Lösungen wurde an die Staatskanzleien der Länder delegiert, obwohl diese Entscheidungen schon in den letzten Monaten ohne weiteres möglich gewesen wären. Sie gefährden damit die Zukunft der Veranstaltungswirtschaft, Millionen von Arbeitsplätzen und stoßen zudem eine unnötige Grundsatzdiskussion zur Tauglichkeit des 'Föderalismus' in Krisenzeiten an. Es kann nicht sein, dass der sechstgrößte Wirtschaftszweig mit seinen zehntausenden kleinen und großen Unternehmen derart hintenanstehen muss. Die Dringlichkeit für eine wirkliche Perspektive sollte den Verantwortlichen nach weit über einem Jahr Lockdown bewusst sein. Veranstaltungen haben teils sehr lange Vorlaufzeiten. Wir benötigen daher jetzt verlässliche Vorgaben, um erfolgreich aus der Krise zu kommen", sagt Marcus Pohl, Vorstand des ISDV.

https://forumveranstaltungswirtschaft.org

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft geht auf Distanz zum FAMAB

Mit Sorge betrachten die Verbände des Forum Veranstaltungswirtschaft die aktuelle Planung einer "Bundeskonferenz für die Veranstaltungswirtschaft". Initiator ist der FAMAB Kommunikationsverband (jetzt fwd:), Fachverband für Messebauunternehmen, Marketing-/Eventagenturen, Messearchitekten und -designagenturen, Eventcatering-Unternehmen sowie jeweils deren Zulieferer. Dieser will damit das Ziel verfolgen, für die Veranstaltungsbranche ein "neutrales, organisationsübergreifendes" Format zu schaffen. Nicht noch einmal solle sie "die abgehängte Branche" und der "vergessene Wirtschaftszweig" sein, warnt der FAMAB. Wesentliche Voraussetzung für die Veranstaltung eines "Bundeskongresses" einer so vielschichtigen Branche ist es, dass die Initiatoren als Träger des Kongresses glaubwürdig sind und tatsächlich für die Gesamtbranche stehen. Ohne die Einbindung maßgeblicher Bereiche des Wirtschaftszweigs kann das nicht gelingen.

Das Forum Veranstaltungswirtschaft betrachtet das Projekt des Dienstleisterverbandes daher nicht nur mit Skepsis, sondern ist besorgt, dass der unkoordinierte Alleingang der Branche schaden könnte. Die Verbände halten ihre Branche weder für "abgehängt" noch für "vergessen". Auch vor Beginn der Pandemie waren sie seit Jahrzehnten in politische Entscheidungsprozesse eingebunden und wurden von der Politik auf Bundes- und Landesebene aber auch von der EU-Kommission gehört. "Durch den Zusammenschluss von nunmehr sechs großen Branchenverbänden im Forum Veranstaltungswirtschaft haben wir die Effizienz unserer Lobbyarbeit nochmals gesteigert. Das werden wir in den nächsten Monaten gemeinsam fortführen. Die angebotene Zusammenarbeit in diesem Rahmen lehnt der FAMAB jedoch ab", sagt Timo Feuerbach, Geschäftsführer des EVVC.

"Wir haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Hilfsmaßnahmen angestoßen und an deren Umsetzung mitgearbeitet. Ohne unseren Einsatz hätte es beispielsweise die Sonderregelung für die Veranstaltungsbranche in den Überbrückungshilfen, wesentliche branchenrelevante Förderungen durch die November-/Dezemberhilfe, den aktuellen Sonderfonds für die Kulturveranstalter, den es demnächst auch für Messen und Kongresse geben soll, sowie die Verlängerung der Regelungen des Kurzarbeitergeldes nicht gegeben", ergänzt Linda Residovic, Geschäftsführerin des VPLT.

"Es ist daher völlig unverständlich, dass ein Verband jetzt versucht, sich im Alleingang und ohne jegliche vorherige Abstimmung mit den Verbänden unseres Forums als Sprachrohr für den gesamten Wirtschaftszweig aufzuführen", sagt Jens Michow, Präsident des BDKV. "Vor allem entspricht ein Branchenkongress, dessen Planung gerade mal vier Monate im Voraus gestartet wird, nicht dem Anspruch zielgerichteter Interessenvertretung und wird den Unternehmen und Menschen der so vielfältigen Branche nicht gerecht", sagt Karsten Schölermann, Sprecher Arbeitskreis Politik bei der LiveKomm. "Dies umso mehr, wenn er in eine Zeit fällt, in der die politischen Parteien vornehmlich mit der Regierungsbildung beschäftigt sein werden."

Die FAMAB-Konferenz soll eine "organisationsübergreifende breite Plattform" bieten, "in der die Branche in einem Teilhabeprozess ihre gemeinsamen Interessen bündelt und gemeinsame politische Forderungen formuliert". Die Auftaktveranstaltung soll bereits am 22. Juni, der Kongress im Oktober dieses Jahres stattfinden. Dazu will sich der FAMAB unter dem neuen Namen "fwd:" (Kürzel für forward/vorwärts) "neu erfinden", damit "die Kollegen in der Branche da angesprochen werden, wo sie stehen. Und nicht dort, wo sie laut gesetzter Verbandssatzungen stehen sollten."

Es wird suggeriert, dass durch die Einbindung bisher nicht organisierter Unternehmen und Personen sowie der Formulierung von Forderungen im Zuge einer Konferenz die kontinuierliche und oft mühsame inhaltliche Auseinandersetzung mit der Politik ersetzt und Einzelinteressen durchgesetzt werden können. Gerade die Corona-Pandemie hat jedoch gezeigt, wie wichtig die vertrauensvolle und nachhaltige Sacharbeit über die reine Kommunikation hinaus für die Branche ist, so die einhellige Meinung aller im Forum Veranstaltungswirtschaft vertretenen Verbände.

www.forumveranstaltungswirtschaft.org

Geht's noch? Wirtschaftsverband FAMAB heißt jetzt fwd:

Auf der heutigen außerordentlichen Mitgliederversammlung des FAMAB haben die anwesenden Teilnehmer des FAMAB mit einer Stimmenmehrheit von 98,4 Prozent den Neustart als "fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft" beschlossen. Die neue Branchenvertretung stehe für die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft, heißt es. Somit unternimmt ein bislang ernst zu nehmender Verband nach dem Brand Ex-Desaster einen weiteren peinlichen Schritt, den wohl niemand innerhalb der Branche - und erst recht nicht außerhalb - verstehen dürfte. Wie konnte es dazu kommen? Der FAMAB klärt auf:

"Forward - kurz fwd: - ersetzt seit heute den bisherigen FAMAB Kommunikationsverband e.V. Ausgelöst von den kritischen wirtschaftlichen Entwicklungen durch die Pandemie und ihre Folgen für den Sektor will die neue Interessenvertretung auch über die Corona-Spätphase hinaus aktiv für bessere politische Rahmenbedingungen der Veranstaltungsbranche kämpfen. Eine Mehrheit der Menschen im Wirtschaftszweig ist sich einig: Ein Tätigkeitsverbot ohne wirtschaftliche Kompensation wie seit März 2020 darf sich nicht wiederholen. Wir dürfen nie wieder die vergessene Branche werden! Der symbolstarke Name Forward steht hierbei die Handlungs- und Denkrichtung: vorwärts!"  erläutert der Geschäftsführer von fwd:, Jan Kalbfleisch, die Lage.

Fürwahr keine neue Zielsetzung, aber nach den Vorreitern der Alarmstufe Rot und den Foren Veranstaltungs- und Musikwirtschaft zu spät, überflüssig und inhaltlich - mit Verlaub - anmaßend. Dies Verhalten haben allerdings in jüngster Vergangenheit bereits einige andere neue Gruppierungen mit überbordendem Stolz an den Tag gelegt. Zukunftweisende Beschlüsse nennt das Jörn Huber, Vorstandsvorsitzender des FAMAB, pardon, fwd:

"Unsere Mitglieder haben heute wirklich zukunftsweisende Beschlüsse getroffen. Dass die Mitgliederschaft eines arrivierten und weithin anerkannten Brancheverbands sich so eindeutig für die Öffnung hin zu einer gesamthaften Interessenvertretung ausspricht, darf nicht als selbstverständlich angesehen werden. Ich bin sehr stolz auf unseren Verband, danke unseren Mitgliedern und schaue mit positiver Anspannung in die Zukunft. Denn unsere Reise hat gerade erst begonnen".

Der alte neue - und kleine - Verband legt ein kaum zu schlagendes Selbstbewusstsein an den Tag, formuliert die Ziele anderer, längst vorhandener Gremien erneut und nimmt sie für sich in Anspruch - bis hin zu einer geplanten Bundeskonferenz, von der niemand wusste und die angesichts der oben erwähnten bereits existierenden und aktiv erfolgreich arbeitenden Verbände und Institutionen zum jetzigen Zeitpunkt auch niemand braucht. So heißt es:

"Die neue Institution steht in Bund, Ländern und Europa disziplinübergreifend für 150 Berufsgruppen der sechstgrößten Branche. fwd: setzt sich für die Zukunftssicherheit dieser Schlüsselbranche ein. Dabei wird ein neuer Weg eingeschlagen: eine starke Interessenvertretung ohne starre Vereinsregeln. So wird nicht nur die fachliche Bandbreite der Eventindustrie abgedeckt und repräsentiert, sondern es wird auch den 90 Prozent bisher nicht verbandlich engagierten Menschen der Branche eine flexible organisatorische Heimat geboten. Außerdem setzt sich fwd: für die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft ein, in der viele Verbände, Initiativen und Akteure des Wirtschaftszweigs zentrale Ziele und Forderungen formulieren, die politisch vorangetrieben werden sollen."

Aha. Doch es geht weiter mit der Aneinanderreihung von Phrasen, die inhaltlich doch an einen ehemaligen US-Präsidenten erinnern - fwd: first?

"Die neue Plattform mit ihren niedrigschwelligen Zugangsmöglichkeiten spricht alle Menschen der Branche gleichermaßen an - von Soloselbstständigen, Azubis und Studenten, Kleinbetrieben bis hin zu den großen mittelständischen Betrieben und Organisationen. fwd: erlaubt dank seinen agilen Strukturen effektiveres Mitarbeiten, sodass jeder aus der Branche genau so viel Engagement beitragen kann, wie er möchte. Diverse Mitgliedschaftsformen ermöglichen dies und bieten jedem das individuell gewünschte Maß an Partizipation. Diese Art von Netzwerk fördert den Wissenstransfer und die Formulierung politischer Forderungen."

Hochmut kommt vor dem Fall, und Angeberei war noch nie ein gutes Mittel der Wahl, insofern verwundern solche Aussagen nur:

"Eine bundesweite Organisation ist im föderalistischen Deutschland ebenso wichtig, wie starke lokale Zusammenschlüsse, die auf regionaler Basis besonders viel bewegen können. Deshalb werden Regionalgruppen von fwd: im Norden, Osten, Süden und Westen Deutschlands die Interessenplatzierung auch auf Orts- und Landesebene wahrnehmen. Mit der fwd:-Zentralorganisation wiederum ist die Branche befähigt, auch auf nationaler und internationaler Ebene Zeichen zu setzen."

Um dem Forward-Start Nachdruck zu verleihen, hat man drei "alte Bekannte" in den nun erweiterten Vorstand geholt: Christian Eichenberger (Party Rent Group), Tom Koperek (LK) und Christian Seidenstücker (Joke). Es wäre sicher interessant, zu erfahren, welcher Teufel - sorry - die drei geritten hat, nicht die etablierte Schiene (Alarmstufe Rot) beizubehalten bzw. den derzeit einzig sinnvollen Verbund (Forum Veranstaltungswirtschaft) zu unterstützen. Denn eins ist doch klar: Man sollte offensichtliche persönliche Eitelkeiten beiseite lassen und mit einer Stimme sprechen - und nicht mit immer neuen.

Kommentar: Stephan Kwiecinski

Für Neugierige:


https://forward.live/

OCA Alliance previews AES70-2021

The OCA Alliance offers a sneak peek of the latest version of the AES70 device control standard. The AES70-2021 release will be upwards-compatible from the current AES70-2018 and offers several enhancements for new and improved features along with a number of documentation upgrades for increased clarity, readability and precision.

 

The new Datasets feature is a mechanism for devices to exchange data blocks (datasets) with controllers. Data block size is limited only by implementation. AES70-2021 will specifically define several types of datasets. Furthermore, manufacturers will also be able to add their own datasets as required.

 

Because of the new Datasets feature, controllers can now manage device audio file recording, playback and storage. A new logging mechanism - also based in the Datasets feature - enables controllers to retrieve logs generated by a device, in any format and at any time.

 

The Command sets feature is a new mechanism for storing predefined control command sequences in devices and executing them on request, at scheduled times, or at specified positions in media streams.

 

AES70-21 also includes some enhancements to existing functionality: Streamlined media connection management (managing device media streaming connections is now more powerful and easier to program and implement); Connection negotiation support (there’s flexible new support for connection negotiation, the process by which controllers develop compatible transmitting and receiving settings for media stream connections); New support for managing presets (a new mechanism for storing and recalling device presets has been implemented that is capable of handling complex devices with tens of thousands of parameters).

 

In total, the new 2021 release numbers around 40 new or enhanced features and 15 documentation upgrades, making it easier to implement and manage, and more powerful. According to Bosch Communications senior scientist and OCA Chair, Jeff Berryman, AES70-2021 will provide some welcome useability improvements, making the route to adoption easier than ever. “As with any standard, the more widely it is adopted and used, the greater the benefit to all concerned and the industry at large”, says Bosch Communications senior scientist and OCA Chair, Jeff Berryman. “The 2021 release offers several enhancements and upgrades to make it more accessible, easier to implement and also improve performance. Combined with our recent lightweight implementation, we now have AES70 control solutions for every part of the spectrum, from the simplest to the most complex systems.”

 

AES70-2021 is scheduled for release during the second half of 2021 and will be downloadable from the OCA Alliance website.

 

www.ocaalliance.com

 

Corona: Statement IVW zur Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 30.09.2021

Auch die Initiative Veranstaltungswirtschaft (IVW) äußert sich seit einigen Wochen öffentlich zum Denken und Handeln der Politik in Bezug auf die betroffenen Branchen. Da die "Presseinformationen" eher (öffentlichen) Briefen entsprechen, hat sich ET.Now entschieden, sie unkommentiert im Wortlaut zu veröffentlichen. Hier das Statement vom 9. Juni 2021:

"In den letzten Tagen war von verschiedenen Seiten zu erfahren, dass die Überbrückungshilfen nur bis Ende September verlängert würden. Auf Nachfrage in einzelnen Landeswirtschaftsministerien hieß es, dass man davon keine Info habe und davon ausgehe, dass der Bund dem Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 12.05.2021 folge, das Jahresende damit als Verlängerungsdatum gesetzt sei.

Offenbar ohne die Landesregierungen und Landeswirtschaftsminister zu informieren, hat das BMWi nun heute im Alleingang die Hilfen bis Ende September verlängert - und damit wird der Bundestagswahlkampf nun endgültig auf dem Rücken der durch die Pandemie wirtschaftlich hart Betroffenen ausgetragen, obwohl Herr Dr. Altmaier selbst letzte Woche noch angemerkt hatte, dass dies kein Wahlkampfthema werden dürfe.

Seit Wochen sind allen Seiten die Argumente für eine Verlängerung von Überbrückungs- und Neustarthilfe bis Jahresende und für eine deutliche Erhöhung der Neustarthilfe bekannt - zwischen Verbänden und Landesregierungen herrscht hier Konsens. Das BMWi gibt zudem eine 'Erhöhung' der Neustarthilfe auf 12.000 Euro bekannt. Bei genauerer Betrachtung ist das aber eine eine kaum haltbare Behauptung.

Denn während es bisher maximal 7500 Euro an Zuschüssen für sechs Monate gab, sei dieser Betrag nun auf 12.000 Euro für 9 Monate erhöht worden. Legt man das auf die Einzelmonate um, beträgt die eigentliche Erhöhung stolze 83,33 Euro je Monat. Die bisherige Höhe der Neustarthilfe ist mit 1250 Euro je Monat unter dem Existenzminimum und berücksichtigt nicht, dass Selbstständige alle Kosten, die bei einem Angestellten der Arbeitgeber trägt, selbst tragen müssen. Von einer Erhöhung kann man hier also nicht reden.

Gerade, was die Veranstaltungswirtschaft betrifft, ist allgemein bekannt, wie lange der Planungsvorlauf für Events ist. Dazu kommt, dass hohe Verluste entstanden und nicht ausgeglichen worden sind. Sogar der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat am 08.06.2021 in einer vielbeachteten Ausarbeitung das Fazit veröffentlicht, dass die bisherigen Hilfen absolut nicht ausreichend waren und sind. Der lange angekündigte 'Sonderfonds Kultur' wird nach Durcharbeitung der vorliegenden Version nicht die zuvor angedachte Wirkung einer Anschubhilfe für Kultur-Events entfalten - für wirtschaftsbezogene Veranstaltungen wie Messen gibt es derzeit überhaupt keine Förderungen.

Viele Betroffene werden auch nach Corona noch mit den wirtschaftlichen Folgen zu kämpfen haben - und zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht davon auszugehen, dass Ende September die pandemische Lage vorbei ist, wenn aktuell die Bundesregierung sogar vor einer möglichen vierten Welle nach dem Sommer gewarnt wird.

Unter den Gesichtspunkten ist das aktuelle Vorgehen des BMWi ein Affront. Herr Altmaier, stehen Sie zu Ihren Aussagen und halten Sie die Veranstaltungswirtschaft sowie alle anderen Betroffenen aus dem Wahlkampf heraus - verlängern Sie die Hilfen jetzt bis zum Jahresende und erhöhen Sie die Neustarthilfe deutlich!

Mehr als 2 Millionen Angehörige von Kultur-, Kreativ- und Veranstaltungswirtschaft werden ebenfalls im September wählen gehen - und sich beim Setzen ihres Kreuzchens genau daran erinnern, wie oft sie seit Anfang der Pandemie in Unsicherheit und Existenzängsten sitzen gelassen wurden."

www.ivw-ev.de

Corona: Statement IVW zu den Sonderfonds Kultur

Auch die Initiative Veranstaltungswirtschaft (IVW) äußert sich seit einigen Wochen öffentlich zum Denken und Handeln der Politik in Bezug auf die betroffenen Branchen. Da die "Presseinformationen" eher (öffentlichen) Briefen entsprechen, hat sich ET.Now entschieden, sie unkommentiert im Wortlaut zu veröffentlichen. Hier das Statement vom 8. Juni 2021:

"Fast sieben Monate wartet die Veranstaltungswirtschaft nun schon hoffnungsvoll auf die Ausgestaltung des Anfang November angekündigten "Sonderfonds Kultur" - auch der IVW e.V. hat in der Zwischenzeit mehrmals die Vorlage der Ausgestaltung gefordert. Mittlerweile liegt der Entwurf der "Webseite FAQ des Sonderfonds für Kulturveranstaltungen" unserer Fachgruppe Wirtschaftshilfen vor - und schnell ist klar: Alle FAQ zu den bisherigen Wirtschaftshilfen sind - trotz teils doppelter Seitenanzahl - in sich wesentlich schlüssiger und deutlich praxisorientierter.

Der Sonderfonds enthält zwei Instrumente - einen Wirtschaftlichkeitzuschuss, der Veranstaltungen mit pandemiebedingten reduzierten Zuschauerzahlen finanziell unterstützen soll und eine Ausfallversicherung, die bei Ausfall der Veranstaltung einen Teil der entstandenen Kosten ersetzen soll. Klingt erst einmal positiv - die Hoffnung auf eine praxisorientierte Umsetzung wird allerdings auf 35 Seiten ausführlich zerstört, auch wenn die Verfasser vier Mal den Begriff der "administrativen Vereinfachung" bemühen.

Hauptkritikpunkte sind:
1. Der mögliche wechselseitige Verlust der Antragsberechtigungen bei Inanspruchnahme der Wirtschaftshilfen (Überbrückungshilfe) - ein Risiko, das kein Veranstalter verantworten kann.
2. Der zeitlich versetzte Start von Wirtschaftlichkeitszuschuss und Ausfallversicherung - zudem ist der frühestmögliche Förderungszeitpunkt der 01.07.2021. Alle vorherigen Veranstaltungen fallen durch das Raster.
3. Beantragung der Zuschüsse erst nach Ablauf der Veranstaltung möglich (vorher nur Registrierung der Veranstaltung).
4. Sehr hoher bürokratischer Aufwand insbesondere für Tourneeveranstalter - ein bundesweites Antragsportal, Auszahlung bundesweit zentral über die Kasse Hamburg - aber jede Veranstaltung muss in dem Bundesland beantragt werden, in dem sie stattfindet.
5. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt erlauben Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen bei einer Inzidenz von unter 35 Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen, während der Sonderfonds bis Anfang August nur Veranstaltungen bis 500 Personen absichert.
6. Ausfallkosten und Mehrkosten werden zudem nur teilweise erstattet, was das Risiko einer Veranstaltung auf die Wertschöpfungskette verlagert - und damit der ohnehin seit Pandemiebeginn am Härtesten belasteten Gruppe der Soloselbständigen, Künstler und Freiberufler noch mehr abverlangt.
7. Die Herleitung der Antragsberechtigung über Art. 53 AVGO schließt so gut wie alle Veranstalter aus, die nicht in den letzten Jahren Kulturförderungen bezogen haben.
8. Clubs - obwohl Live-Spielstätten - sowie Mittelaltermärkte und Volksfeste sind ebenso wie der Zirkus nicht antragsberechtigt. Auch Konzerte werden nicht grundsätzlich gefördert.

Diese Punkte sowie weitere widersprüchliche Formulierungen und Absätze mit gegenteiligem Inhalt laufen in Summe dem ursprünglichen Zweck des Sonderfonds zuwider - Veranstaltern sollte doch die Vorplanung erleichtert werden, indem die Risiken abgefangen werden. Aber selbst wenn ein Veranstalter alle Anforderungen erfüllt, muss er - nach über 15 Monate ohne Einnahmen und mittlerweile ohne existierende Rücklagen - unbestimmte Zeit auf die Zuschüsse warten und solange alle Kosten vorfinanzieren.

Fazit: Der Sonderfonds Kultur hat nichts mit der Realität in der Veranstaltungswirtschaft hinsichtlich Organisation, Ablauf und Umsetzung eines Kultur-Events zu tun. Die Bundesregierung vertut damit vor der Bundestagswahl die große Chance, in unserer Gesellschaft den Stellenwert der Kultur hervorzuheben und als wesentlichen Bestandteil der deutschen Demokratie zu fördern."

www.ivw-ev.de

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a success

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a success

The first Virtual Showlight event, which was held on Tuesday 25 May 2021, proved to be a success story. With the full Showlight postponed due to the pandemic, VSL 2021 opened its virtual doors to an online audience in excess of 430 delegates. Students, educational establishments, venues and, of course, lighting designers from all genres of the industry - theatre, film and TV, architectural and events, and more - attended from almost fifty countries, and many have since returned to re-watch the Papers through Hubilo’s On Demand service.

 

Delegates were treated to a diverse range of subject matters from industry professionals. Topics included the illumination of a lighthouse on an island in the Bahamas, lighting a comic book movie, the remote lighting of a stage musical from half way around the globe, transforming a shipyard into an art gallery, and taking a spin on the ‘Strictly Come Dancing’ dance floor. Hamish Jenkinson, Mike Bauman, Ken Billington, Aaron Porter, Rob Halliday, Isabel Nielen, Floriaan Ganzevoort and Mike Evers, and David Bishop all delivered their papers with a wealth of knowledge, humour, imagery and video footage.

 

The panel discussion on the subject of diversity in the industry, chaired by Paule Constable, gave voice to young people who gave inspiring insights into their journeys into lighting, their plans to raise awareness going forward and the importance of free communication between colleagues to aid mutual understanding. Delegates responded en masse to the discussion of this important subject.

 

The Papers programme was interspersed with a series of Video Shorts - surprise pre-recorded bonus features - that tantalised the lighting tastebuds, with some giving a snapshot of papers that will be on offer when the full Showlight returns - hopefully in 2022.

 

In ‘Bohemian Rhapsody - What Happened to the Green…?’ Tony Simpson, lighting designer for theatre, opera, fashion, live events and feature film, gave an insight into the changes that can be made very quickly for stage and concert lighting within a feature film when trying to satisfy the differing demands of the creative team.

 

For ‘Lighting a Virtual Production - The New Techniques Used to Light a World-First CGI Show’, Ryan Metcalfe, producer of ‘Romeo & Juliet’ and Managing Director of Preevue, and lighting designer Elliot Smith gave a glimpse behind the virtual curtain at how this show was lit. Shot entirely on green screen, with the cast placed onstage in a fully virtual space in post-production, Smith’s job was to blend virtual and real lighting.

 

Jules Fisher and Peggy Eisenhauer, lighting design partners at Third Eye, entertained viewers with their discussion of the integration of theatrical and film lighting within the movie ‘Chicago’. Italian lighting designer Marco Miglioli talked about ‘Bringing Theatricality to Architectural Lighting’, illustrating his talk with some imagery of the artworks and architecture he has lit. And lighting director and Showlight favourite Bill Klages shared his ‘Favourite Moment in Lighting’ with a dreamy sequence from America’s TV special ‘Dance in America’, first shown in 1984, and featuring Mikhail Baryshnikov and a single key light.

 

The remainder of the day was given to networking in the sponsor breakout rooms and social lounges where delegates and manufacturers could meet and discuss products and concepts.

 

For those who were unable to attend the day, all Virtual Showlight papers, the panel discussion and Video Shorts will be available to view on the Hubilo platform at www.vsl21.hubilo.com until the end of June, and on the Showlight website thereafter. Like Virtual Showlight, viewing is free of charge, but donations to industry charities Backup and Behind the Scenes are encouraged via the Showlight JustGiving Page at http://www.justgiving.com/crowdfunding/virtualshowlight21 which will also remain open until the end of June.

 

At the end of the evening, the chairman, John Allen, expressed his thanks to all those involved in creating and attending the first Virtual Showlight and to those who donated to the industry charities Backup and Behind the Scenes. The total reached is now nearly £1,500. He also thanked Amanda Murray and her team at MaxLive Events for their help and guidance with the technical presentation.

 

Virtual Showlight has been supported by its sponsors whose donations have enabled Showlight to cover the cost of this virtual event, allowing the maximum of delegate donations to go direct to the charities. Robert Juliat is the headline sponsor, and is joined by Ayrton, ACT Lighting, Inc., Altman, Arri, Claypaky, Copper Candle, ETC, GLP, Robe, Vari-lite/Strand and Vectorworks. Virtual Showlight is also supported by media partner LSi, and by LSA and PLASA.

 

(Photos: Showlight)

 

www.showlight.org

 

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a successCorona: Virtual Showlight 2021 proves a success

Gesetzliche Unfallversicherung VBG bietet gestreckte Beitragserhebung

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG wechselt zur gestreckten Vorschusserhebung der Beiträge. Der Vorteil für Mitgliedsunternehmen mit einem Beitrag ab 5000 Euro pro Jahr: Die bisher in einem Betrag fällige Beitragszahlung verteilt sich ab 2022 auf vier Abschlagszahlungen. Für kleinere Unternehmen ändert sich nichts.

Die VBG führt die Vorschusserhebung ein. Der VBG-Vorstand hat in seiner Sitzung im Mai 2021 über das detaillierte Konzept und die Termine entschieden. Statt der Erhebung des Beitrags in einer Summe erfolgen die Zahlungen der Mitgliedsunternehmen mit einem höheren Beitrag zukünftig gleichmäßiger verteilt über das Jahr. "Mit der Umstellung auf die gestreckte Vorschusserhebung entsprechen wir einem Anliegen der Unternehmen mit einer hohen Beitragsbelastung", sagt Angelika Hölscher, Vorsitzende der VBG-Geschäftsführung.

Die Erhebung von gestreckten Beitragsvorschüssen ist ein gängiges Verfahren, das fast alle Berufsgenossenschaften bereits durchführen. "Es wird keine Mehr- oder Doppelbelastung der Unternehmen wegen der Umstellung auf das neue Beitragsverfahren geben", so Carsten Rogge-Strang, alternierender Vorsitzender des Finanzausschusses des Vorstands und Arbeitgebervertreter.

Wie funktioniert die gestreckte Vorschusserhebung?

Für Mitgliedsunternehmen mit einer Beitragssumme ab 5000 Euro im Jahr gilt: Die bisher im Mai in einem Betrag fällige Beitragszahlung verteilt sich nun auf vier Abschlagszahlungen. Diese werden jeweils zum 15. der Monate Februar, Mai, August und November des Beitragsjahres fällig. Der endgültige Beitragsbescheid im nachfolgenden Jahr berücksichtigt die gezahlten Abschlagsbeträge (Verrechnung von Differenzbeträgen). Die VBG wird die betreffenden Unternehmen im Juni 2021 gesondert informieren.

Für Unternehmen mit einem geringeren Beitrag ändert sich nichts: Die VBG erhebt den Vorschuss in einer Summe. Dieser wird zum 15. Mai eines Jahres fällig. Die VBG, als wesentlicher Teil der sozialen Sicherung, finanziert mit dem Beitrag ihrer Mitgliedsunternehmen die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Rehabilitation und Entschädigung. Die VBG erwirtschaftet keine Gewinne.

www.vbg.de/vorschuss

LightingEurope calls on the EU to maintain the level of ambition set by MEP Schaldemose’s draft DSA report

The Digital Services Act (DSA) is the EU’s opportunity to upgrade the rules for eCommerce and make them fit for today’s reality. The eCommerce Directive was drafted twenty years ago, today eCommerce represents a substantial market which has grown even more with the current pandemic.

 

“The expectation of Europe’s lighting industry is that the EU finally addresses the unchecked availability of non-compliant products online and clearly allocates liability to an economic operator within the EU jurisdiction”, says Ourania Georgoutsakou, Secretary General of LightingEurope. “We very much welcome MEP Schaldemose’s proposals to finally close this legal gap, which the European Commission’s draft text did not address.”

 

“Products available online must apply with all EU rules”, continues Georgoutsakou. “We must allocate lability not just for product safety, but for all product requirements, e.g. when a product does not satisfy ecodesign or energy labelling rules, or does not contribute to waste recovery and recycling fees. The EU legal framework must prevent the listing and/or re-listing of non-compliant products and making them available to EU customers.”

 

LightingEurope calls on Members of the European Parliament and the Council to maintain this level of ambition throughout the negotiation process. LightingEurope will continue to assess the proposed amendments to the DSA and places its technical expertise at the disposal of EU institutions to help shape these new measures and create a fair and effective regulatory and business environment.

 

www.lightingeurope.org

 

Corona: Schleswig Holstein öffnet laut Studie zuerst

Langsam nehmen die Möglichkeiten der Wiederöffnung von Spielstätten wieder zu: Schleswig-Holstein geht voran und bietet der Veranstaltungswirtschaft echte Perspektiven für die zweite Jahreshälfte. Wie können künftig auch unter Pandemiebedingungen Großveranstaltungen stattfinden? Dieser Frage stellt sich das Amt Schenefeld mit einer vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projektstudie für die "Erstellung von Hygienekonzepten für Großveranstaltungen".

Der vergangene Woche veröffentlichte Stufenplan der Landesregierung ermöglicht ab sofort steigende Veranstaltungskapazitäten und Schachbrett-Bestuhlungspläne in Innenräumen. Er gibt Verordnungsgebern, Genehmigungsbehörden und Veranstaltern darüber hinaus mit praxisnahen Umsetzungshilfen und Checklisten nützliche Werkzeuge für einen Neustart an die Hand. Dabei sieht der Stufenplan - eine fortgesetzt positive Entwicklung des Infektionsgeschehens vorausgesetzt - spä- testens ab Anfang August Veranstaltungen ohne Kapazitätsbeschränkungen im Freien und ab Anfang September auch in geschlossenen Räumen vor. Dies gilt ausdrücklich auch für Großveranstaltungen aller Art.

"Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, welches unserer Branche eine konkrete Perspektive für die Durchführung von Veranstaltungen bietet", sagt Prof. Jens Michow, Mitglied der Verbände-Allianz Forum Veranstaltungswirtschaft und geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). "Ministerpräsident Günther war geleitet von der Tatsache, dass staatliches Handeln rechtmäßig sein muss. An der Rechtmäßigkeit von Eindämmungsmaßnahmen fehlt es allerdings, wenn sie nicht mehr verhältnismäßig sind. Dann macht der Staat sich angreifbar. Ich erwarte, dass alle Bundesländer diesem Vorbild folgen."

Die schleswig-holsteinischen Veranstalter planen nun mit Hochdruck vor allem auch wirtschaftliche Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte. Wirtschaftlich sind Veranstaltungen allerdings nur, wenn gemietete Veranstaltungskapazitäten auch uneingeschränkt genutzt werden dürfen. Ansonsten stehen 100 % Kosten lediglich 25 % Einnahmen gegenüber", so Michow. "Erfreulich ist, dass dem Stufenplan auch zu entnehmen ist, ab wann auch große Messen, Volksfeste, Sportveranstaltungen und Festivals wieder möglich sein werden", ergänzt Linda Residovic, Geschäftsführerin des VPLT.

Die Projektstudie soll sowohl als Grundlage für künftige politische Diskussionen über weitere Öffnungsschritte als auch als Informationsquelle für die Veranstaltungswirtschaft genutzt werden. Sie liefert einen Handlungsrahmen, unter dessen Anwendung Großveranstaltungen auch zu Pandemiezeiten mit einem akzeptablen Restrisiko durchgeführt werden können. "Bei sehr hohem Organisationsgrad einiger Veranstaltungen kann dieses verbleibende Restrisiko bei entsprechenden Veranstaltungen sogar niedriger als das allgemeine Lebensrisiko der beteiligten Teilnehmer im öffentlichen Raum sein", sagt Michow.

Autoren der Projektstudie sind Marten Pauls, Verbandsmitglied sowie Infektionsschutz- und Hygienebeauftragter des BDKV, und Rechtsanwalt Daniel Schlatter, der eine Kanzlei für Veranstaltungsrecht führt und das Wacken Open Air als Veranstaltungsleiter begleitet. Unterstützt wurden die Autoren von Arbeitsgruppen aus der Veranstaltungsbranche, dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit - Sektion One Health in Bonn - sowie vom Lehrstuhl für Stochastik am Mathematischen Seminar der Christian-Albrecht-Universität in Kiel. Letzterer hat an der Entwicklung eines mathematischen Modells zur Berechnung der Auswirkungen verschiedener Testszenarien auf das Eingangsrisiko von Veranstaltungen mitgewirkt, das in der Studie enthalten ist.

Die Projektstudie mit allen Werkzeugen steht interessierten Anwendern zum kostenfreien Download zur Verfügung unter

www.kommunalesicherheit.de
https://forumveranstaltungswirtschaft.org/

Kern & Stelly wird offizieller Shure-Vertriebspartner

Kern & Stelly wird offizieller Shure-Vertriebspartner

Ab sofort ist die Kern & Stelly Medientechnik GmbH ein offizieller Vertriebspartner von Shure in Deutschland und Österreich und wird damit die vorhandenen Vertriebskanäle im Bereich Systems ergänzen. Kern & Stelly erweitert damit sein Sortiment um Audiolösungen für Konferenzräume, Sitzungssäle oder Auditorien, durch Decken- und Tischmikrofone sowie Drahtlossysteme.

Kern & Stelly wurde 2004 in Hamburg gegründet und gehört heute zu den größten Distributoren für Präsentations- und Medientechnik in Deutschland. Das Vertriebskonzept des Unternehmens ist zu.

100 % auf den Fachhandel ausgerichtet. Kern & Stelly ist Distributionspartner namhafter internationaler Hersteller und bietet seinen Fachhandelspartnern ein breites Sortiment an audiovisuellen Produkten wie Projektoren, Displays, Signalmanagement-Lösungen, Interaktive Whiteboards oder Dokumentenkameras. Im Mittelpunkt steht dabei stets die individuelle und persönliche Betreuung der Kunden durch das gesamte Kern & Stelly Team aus rund 130 Mitarbeitern.

www.kern-stelly.de

FAMA schließt sich Forum Veranstaltungswirtschaft an

Das Forum Veranstaltungswirtschaft, Allianz sechs maßgeblicher Verbände (BDKV, EVVC, ISDV, LiveKomm und VPLT) kann als weiteres Interessenmitglied den Messeverband FAMA (nicht zu verwechseln mit dem Wirtschaftsverband FAMAB) begrüßen.

Ziel der Allianz ist es, Netzwerke, Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln, um damit und durch einen gemeinsamen Auftritt bei der politischen Lobbyarbeit noch schlagkräftiger zu sein. Der Zusammenschluss der wesentlichen Sektoren der Veranstaltungswirtschaft versteht sich ausdrücklich nicht als Dachverband. Jeder Partner vertritt die spezifischen Interessen seiner Mitglieder auch weiterhin unmittelbar. Die Schnittmengen der politischen Erwartungen der diversen Sektoren, wie der Kultur-, Kongress- und Tagungsveranstalter, Veranstaltungsstätten, Veranstaltungsdienstleister und Schaustellerbetriebe sowie Hersteller und Händler von Event-Technik, sind jedoch groß, und alle Teilbranchen sind eng miteinander verzahnt. Daher wird durch den Schulterschluss der Verbände die Wahrnehmung des Wirtschaftszweigs durch Politik und Öffentlichkeit erheblich erhöht.

Jüngst wurde zum vierten "Branchendialog der Veranstaltungswirtschaft" geladen. Im zweiwöchentlichen Rhythmus berichten die Verbandsvertreter in einem digitalen Round Table über die aktuelle Situation der Branche und stellen sich den Fragen der Branche. Themenschwerpunkte waren Ausfallabsicherung, Wirtschaftlichkeitshilfe, Gutscheinregelung, Neustart Kultur, Härtefallfonds/Härtehilfen, sowie Kurzarbeitergeld/Überbrückungshilfe III.

https://forumveranstaltungswirtschaft.org/

Locations Messe startet neue Plattform für Veranstaltungsplaner*innen

Locations Messe startet neue Plattform für Veranstaltungsplaner*innen

Die Fachmesse Locations startet am 1. Juni 2021 ihre digitale 365-Tage-Plattform ViLOCX. Gastgebende virtuelle Location ist in der Startphase die Motorworld München mit der Zenith-Halle.

 

Die neue Plattform soll als zeitlich und örtlich unabhängige Dauerausstellung der Tagungs-, Kongress- und Eventbranche eine Vielzahl an Ausstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für mehr Interaktion und höhere Reichweite bieten. Neben einem Angebot an Locations, Hotels, Destinationen, Convention-Bureaus und Eventdienstleistern werden Anbieter auf ViLOCX ganzjährig ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren können.

 

„Natürlich freuen wir uns darauf, dass durch sinkende Inzidenzwerte unser Messebusiness langsam wieder hochfährt“, sagt Nicole Stegmann, Locations-Geschäftsführerin und Gründerin von ViLOCX. „Im New Normal werden zukünftig aber Produkte und Locations auch immer mehr virtuell vorgestellt und erlebbar gemacht, die digitalen Umsetzungsmöglichkeiten haben sich durch die Pandemie rasant weiterentwickelt. Deshalb ist es wichtig, schon jetzt mehr als schöne Prospektbilder und tote Information und Kommunikation zu zeigen. ViLOCX als Veranstaltungsort steht für gelebte, erlebnisorientierte Interaktion.“

 

Neben dem digitalen Showroom und Community-Networking soll das Hybridkonzept auf ViLOCX Meetingprofessionals und Locationbetreibern Verlässlichkeit in der Planung garantieren. Veranstaltungen können hier komplett virtuell oder hybrid stattfinden - mit eingeladenen Gästen, persönlichen Kontakten und Gesprächen. Eventplattform-Partner ist Allseated exVo.

 

Die Eröffnungsveranstaltung am 1. Juni 2021 beginnt um 11 Uhr mit einer Einführung und Begrüßung durch Nicole Stegmann und Allseated-Geschäftsführerin Sabine Reise. Es folgen 20-minütige Keynotes: Carsten Knieriem, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter bei What When Why - Emotion Engineering, wird über die Zukunft von Events und smarter Live-Kommunikation im New Normal sprechen. Dr. Christina Buttler, Director Strategy & Innovation bei der MCI Deutschland GmbH, stellt die neue MCI-Studie vor und gibt einen Ausblick auf Kongresse in der Zukunft. Anschließend können Fragen an die Referent*innen gestellt werden, zudem wird es einen Rundgang über die ViLOCX-Messe und einen Community-Austausch geben.

 

(Foto: Martin Stegmann)

 

www.locations-messe.de

www.vilocx.com