Aktuelle News & Schlagzeilen

Lindell präsentiert zwei neue Channel-Strips

Die beiden Channel-Strips Track-Pack und Track-Pack Deluxe des schwedischen Herstellers Lindell Audio bringen den analogen Sound von Studioklassikern in ein kompaktes Format. Beide Bundles basieren auf dem Einschubrahmen 503 Power mit drei Slots. Mittels Netzteil ist eine Stromlieferfähigkeit von 2,4 Ampere gegeben.

 

Track-Pack besteht aus dem Modulträger 503 Power, dem Preamp 6X-500, dem Kompressor 7X-500 sowie einer passenden Rackblende. Das Track-Pack Deluxe besteht aus 503 Power, 6X-500, 7X-500 und PEX-500. Beide Varianten werden voraussichtlich ab Februar 2022 verfügbar sein.

 

Track-Pack kombiniert den Mikrofonvorverstärker 6X-500 mit dem FET-Kompressor 7X-500 und hat dabei einen Einschub frei, wenn der Kanalzug noch ausgebaut werden soll. Die Vorverstärkung des 6X-500 von bis zu 65 Dezibel bietet genügend Reserven auch für feine Akustik-Instrumente, während kraftvolle Rock-Vocals von dem druckvollen Sound mit schnellen Transienten profitieren, der bei höherer Ansteuerung des Eingangstransformators entsteht. Die passive Klangregelstufe bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Klang nach Belieben zu formen. Bässe und Höhen lassen sich mit jeweils drei wählbaren Scheitelfrequenzen um bis zu 15 Dezibel anheben.

 

Das Kompressor-Modul 7X-500 von Lindell Audio basiert auf einem klassischen FET-Kompressor-Design, das bereits in den 1960er Jahren die Dynamikbearbeitung verbesserte. Wie sein historisches Vorbild zeichnet sich der 7X-500 durch schnelle Regelzeiten und ein obertonreiches Klangbild aus, wie es üblicherweise mit Röhrentechnik assoziiert wird. Dabei überführte Tobias Lindell den vielleicht beliebtesten Kompressor der Studiogeschichte in ein modernes, kompaktes 500er-Format und ergänzte ihn um einige Zusatzfeatures, darunter das zweistufige High-Pass-Filter im Sidechain, das den Einsatz höherer Kompressionsraten ohne Druckverlust erlaubt, und die Dry-Wet-Regelung für die Parallelkompression. Mit seinen schaltbaren Attack- und Releasezeiten erlaubt der 7X-500 eine Dynamik-Kontrolle sensibler Signale. Er verfügt über ein dem „All-Buttons-Mode“ nachempfundenes Kompressionsverhältnis von 100:1.

 

Obwohl bereits in den 1950er Jahren erstmals vorgestellt, werden passive Filter in ihrer Musikalität von vielen bis heute als unübertroffen angesehen. Tobias Lindell bringt dieses Konzept mit dem PEX-500 nun in das 500er-Format. Dabei entsprechen die Parameter weitgehend dem historischen Original. Bässe und Höhen können jeweils gleichzeitig angehoben und abgesenkt werden, wobei die Scheitelfrequenz des Tieftonbereiches zwischen 30, 60 oder 100 Hertz umschaltbar ist. Das Höhenband lässt sich dagegen bei 10, 15 oder 20 Kilohertz absenken, während die Anhebung wahlweise bei 6, 10 oder 16 Kilohertz erfolgen kann. Zusätzlich steht hier wie beim klassischen Vorbild eine Bandbreitenregelung zur Verfügung. Alle Bänder besitzen einen Regelbereich von bis zu 15 Dezibel. Auch der PEX-500 basiert auf einem vollständig diskreten Schaltungsdesign mit transformatorgekoppelten Ein- und Ausgängen.

 

(Fotos: Lindell Audio/Audiowerk)

 

www.audiowerk.eu

 

© 1999 - 2024 Entertainment Technology Press Limited News Stories