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Antycip Simulation mit Weltneuheit im Bereich virtuelle Realität an der Universität Lille

Antycip Simulation mit Weltneuheit im Bereich virtuelle Realität an der Universität Lille
Antycip Simulation mit Weltneuheit im Bereich virtuelle Realität an der Universität Lille

Antycip Simulation hat einen weltweit einmaligen Virtual-Reality-Raum fertiggestellt. Die in La Plaine Image (Tourcoing, Frankreich) gelegene The Open Reality Experience (TORE) gibt Usern die Gelegenheit, 3D-Umgebungen gemeinsam und ohne jede Sichtunterbrechung auf 180° bei konsistentem Abstand der User zu erleben.

 

Das von Antycip geplante, gebaute und installierte TORE ist ein immersives Tool für Akteure in diesem Forschungsbereich. Die Plattform führt Sozialwissenschaften, Design und Geschichte sowie die digitale Welt in einem innovativen Raum zusammen, der die Möglichkeiten von Wissenschaftlern und Forschern der Universität erweitert. TORE wurde im Februar 2018 von der Universität Lille eingeweiht. Die neue Einrichtung vervollständigt das wirtschaftliche Image-Leistungszentrum, in dem mehr als 100 Unternehmen der Bereiche Kultur und Kreativität angesiedelt sind.

 

TOREs Eigenschaften beruhen auf der Form des in allen Richtungen gekrümmten Bildschirms ohne scharfe Kanten für den User. „Stellen Sie sich einen halbkugelförmigen, an beiden Polen abgeflachten Bildschirm vor. Stellen Sie ihn auf einen zweistöckigen Aufbau, ergänzt um zwanzig stereoskopische Projektoren mit hoher Lichtleistung, mit immersivem Sound - das ist TORE“, so Yann Coello, Direktor des Scalab-Forschungslabors und Koordinator von Equipex IrDive.

 

Ein interdisziplinares Wissenschaftlerteam, spezialisiert auf Computerwissenschaften (Forschungslabors Cristal und Lisic) und historische Wissenschaften (Forschungslabor Irhis) sowie Fachleute aus dem Bereich 3D-Computergrafiken haben bereits eine Darstellung der Notre-Dame-Brücke wie im 18. Jahrhundert entwickelt. Die berühmteste bewohnte Brücke der Pariser Geschichte kann virtuell erkundet werden. TORE ermöglicht einen besseren Zugang zu den Räumen, Baumaterialien und Volumen dieses historischen Bauwerks.

 

Die Forschungslabors Scalab und Cristal arbeiten auch an einer VR-Schnittstelle, um die Auswirkungen der vorgesehenen Niederlassung von Motorwerken auf einen menschlichen Avatar zu testen. TORE hilft den Forschern, die Ergebnisse dieser selbstregulierenden „Wenn, dann“-Strategie besser zu verstehen, die zu einer besseren Zielerreichung führen und Gewohnheits- sowie Verhaltensänderungen bewirken soll. TORE hebt sich von anderen CAVEs (Cave Automatic Virtual Environment) durch den Wegfall der Sichtunterbrechungen durch kubische Formen ab. Es ist gegenwärtig die weltweit einzige Lösung mit solchen visuellen Eigenschaften.

 

Die Projektionsfläche des TORE-Bildschirms ist 4 Meter hoch, 8 Meter breit und 8 Meter tief. Sie besteht aus acht 30 mm starken, gekrümmten und zwei flachen Acrylelementen, die vor der Montage mit Flüssigacryl vor Ort angeliefert werden mussten. Nach dem Abkühlen des Materials wurde die Struktur gesandstrahlt, um eine ebene Projektionsfläche zu erhalten. Das Team von Antycip Simulation musste spezielle Werkzeuge entwerfen, um die Elemente zusammenfügen zu können. Mehrere Beschichtungen wurden getestet, bevor die Wahl auf die mit der besten visuellen Leistung fiel.

 

TORE ist in einem ebenfalls von Antycip entworfenen dreistöckigen Gebäude untergebracht. Auf der Rückseite des Bildschirms sind zwanzig Christie-Mirage-WU7K-M-WUXGA-3-Chip-DLP-Projektoren in der Struktur vertakelt. In Bezug auf den Content arbeitete Antycip angesichts der großen Fläche und der vielfachen Ressourcen mit seinem Partner Scalable Display Technologies zusammen, um ein dynamisches Warping und Blending des Augenpunkts zu erreichen.

 

Antycip entwickelte darüber hinaus die MyIG-Software zur Bildgeneration in Echtzeit, um die in TORE zu verwendenden hochdetaillierten Mehrkanalbilder der Universität bereitzustellen, eine dynamische Augenpunktsicht einzusetzen und somit die Immersion des Betrachters in der Szene aufrechtzuhalten. Antycip wählte aktive 3D-Brillen und ein Tracking-System, das in der Lage ist, hochauflösende Contents im HF-Bereich zu verarbeiten. Das Immersionsgefühl wird vom räumlichen Surround-Soundsystem vervollständigt.

 

(Fotos: SCV-IrDive)

 

www.antycipsimulation.com

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